Laktosebelastungstest in der Gastropraxis Rheydt
Bei unklaren Bauchbeschwerden, die mit Blähneigung und Durchfällen einhergehen, kann eine Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz) vorliegen. Da das Enzym "Laktase" nicht ausreichend vorhanden ist, kann mit der Nahrung aufgenommener Milchzucker nicht im Dünndarm aufgenommen und in Zucker verwandelt werden. Milchzucker gelangt dann unverändert in den Dickdarm und verursacht die Beschwerden.
Beim Laktosebelastungstest erhält der Patient eine definierte Menge Milchzucker (Laktose) zu trinken. Anschließend wird in regelmäßigen Abständen der Blutzucker gemessen. Normalerweise steigt der Blutzucker an, denn die Laktose wird aufgenommen und verarbeitet, es entsteht Glucose ("Zucker"). Eine Unverträglichkeit kann dann weitgehend ausgeschlossen werden. Bleibt beim Test allerdings der Blutzuckeranstieg aus, weist dies auf einen Laktasemangel hin, die Unverträglichkeit (Laktoseintoleranz) wäre dann gesichert.
Dieser Test wird häufig dann angewendet, wenn die Abgrenzung zu einem Reizdarmsyndrom, das ähnliche Beschwerden hervorruft, notwendig erscheint |