Magenspiegelung - Ösophago-Gastro-Duodenoskopie in der Gastropraxis Rheydt
Es handelt sich hierbei um eine Besichtigung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm mit Hilfe eines etwa bleistiftdicken, weichen Endoskops, welches nach Art eines Magenschlauchs durch den Mund eingeführt wird.
Die Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (ÖGD) ist die wichtigste und aufschlussreichste Methode zur Abklärung von Beschwerden und Krankheiten des oberen Verdauungstraktes. Sie ist besonders gut geeignet zur Lokalisation von Blutungsquellen und unentbehrlich zur Unterscheidung zwischen Magengeschwüren und Magenkrebs. Während der Magenspiegelung können Proben entnommen werden, um z.B. auf Helicobacter pylori-Bakterien zu untersuchen). Eine große Bedeutung spielt die Spiegelung der Speiseröhre und des Mageneingangs bei Sodbrennen (Gastro-ösophageale Refluxkrankheit).
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Bougierungsbehandlung
Bei der Bougierungsbehandlung werden Einengungen der Speiseröhre aufgedehnt, die z.B. im Verlauf einer Refluxkrankheit auftreten können.
Transnasale Gastroskopie TNG: Magenspiegelung durch die Nase - geht schneller und ist meist schonender.
Die Magenspiegelung durch den Mund (transorale Gastroskopie TOG) ist in vielen Praxen Routine. Dennoch fürchten viele Patienten die Magenspiegelung, so dass ein Großteil der Untersuchungen unter Sedierung (Beruhigungsspritze) stattfindet. Das bedeutet, dass der Patient länger beobachtet werden muss und nach der Gastroskopie zunächst arbeits- und geschäftsunfähig ist.
Mit einer Magenspiegelung ohne Sedierung lassen sich diese Nachteile vermeiden. Wir bieten daher seit einiger Zeit an, die Spiegelung mit einem speziellen sehr dünnen Gastroskop durch die Nase durchzuführen (Transnasale Gastroskopie TNG). Das bietet einige Vorteile: Eine Sedierung ist nicht nötig, der lästige Würgereiz entfällt, und die Untersuchung geht schneller.
Helicobakter pylori Diagnostik
Helicoacter pylori ist ein im Magen vorkommender Keim, der u.a. eine chronische Magenschleimhautentzündung (Gastritis Typ B) und Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre verursachen kann. In unserer Praxis erfolgt der Nachweis auf verschiedene Weise:
1. Während der Magenspiegelung (Gastroskopie) wird eine Probe aus der Schleimhaut des Magens entnommen und ein Schnelltest durchgeführt , der nach ca. 2 Stunden abgelesen werden kann.
2. Die entnommenen Gewebsproben werden zur feingeweblichen Untersuchung (Histologie) eingesandt. Wir erhalten dann 1 Tag später eine exakte Aussage über das Ausmaß der bakteriellen Besiedlung der Magenschleimhaut, den Schweregrad und die Aktivität der Schleimhautentzündung (Gastritis) und können das Risikopotential am besten abschätzen
3. Zur Kontrolle nach einer Behandlung oder wenn auf Grund von Gerinnungsstörungen keine Gewebsproben entnommen werden können, eignet sich der C13-Atemtest.
4. In besonders hartnäckigen Fällen werden Gewebsproben zur Anzüchtung der H.pylori-Bakterien (Bakterien-Kultur) entnommen. Man kann dann gezielt austesten, welche Medikamente wirksam sind.
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